Konventioneller Zwirn

Aus dem klassischen Begriff des Zwirnens, der nur das miteinander Verdrehen von zwei oder mehreren Garnen kannte, ist inzwischen eine Vielzahl von Systemen zur Veredlung von Garnen entstanden.

Die Fein-Elast Gruppe hat sich auf folgende Zwirnverfahren spezialisiert:

• Cordonett
• Ringzwirn
• Doppeldrahtgarn
• Etagenzwirn

Zur Herstellung von Cordonett wird auf den abgebildeten Lezzeni Zwirnmaschinen der Einzelfaden zunächst hochgedreht. Anschließend werden zwei bis drei dieser Einzelfäden in Gegenrichtung zusammen gezwirnt. Die eingesetzten Materialien sind Filamentgarne wie Viscose, Polyamid und Polyester.

Besonders prädestiniert sind diese Zwirne für die Wäschespitze. Hier wird im Design insbesondere Organsin als Effektgarn eingesetzt. Zudem kommen diese Zwirne als Stickgarne, Nähgarne, Webkantengarne aber auch für verschiedene technische Anwendungen zum Einsatz.

Auf den Etagenzwirnmaschinen werden verschiedenste Mischgarne aus Synthetik/Synthetik oder Synthetik/Stapelfaser elastisch wie auch unelastisch hergestellt, welche vor allem in der Strickerei verwendet werden.

Zwirne unterscheiden sich zu Einfachgarnen durch eine erhöhte Gleichmäßigkeit und Stabilität, weniger Pilling und bessere Scheuerfestigkeit.